Steve Fossett – Lebt er doch noch ?!

Von Kerstin Moebius

Steve Fossett – Lebt er doch noch ?!  FotoSeit exakt einem Jahr wird der US-Millionär Steve Fossett vermisst. Er machte sich mit einer kleinen Maschine zu einem Rundflug über die Wüste Nevadas auf. Fossett galt als erfahrender Pilot. Er hatte verschiedene kuriose Weltrekorde aufgestellt, doch von diesem Rundflug kehrte er bislang nicht zurück. Weder seine Maschine, noch seine Leiche konnten je gefunden wwerden.

Im Februar 2008 wurde Fossett für tot erklärt.

Doch immer noch halten sich hartnäckig Gerüchte Steve Fossett könnte seinen Tod nur inszeniert haben und ist immer noch am Leben.

Fossett, damals 63 Jahre alt, hatte sich von seiner Frau verabschiedet, um mit dem Leichtflugzeug seines Freundes Barron Hilton ein paar Runden zu drehen.

Die Suchtrupps, die in den nächsten Wochen durch das Wüstengebiet zogen, fanden ganze sechs Flugzeugwracks – das älteste war schon 1965 abgestürzt. Fossett und seine Maschine blieben jedoch verschollen.

Fossett war ein geübter Pilot, hatte 116 Rekorde mit Fluggeräten aufgestellt. Er war bekannt dafür, gerade in Gefahrensituationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Schwer zu glauben, dass er auf einem einfachen Rundflug tödlich verunglückt sein soll.

Im Internet wird spekuliert, dass Fosset in den Luftraum der Militärstützpunkte, die sich in der Gegend befinden, geraten sein könnte. Ein Bekannter Fossetts vermutete im Gespräch mit der „Daily Mail“ gar, dass das Flugzeug in eine verlassene Mine gestürzt sein könnte.

Tatsächlich gibt es einige Details, die stutzig machen: Wieso nahm Fossett gerade an diesem Tag weder sein Satellitentelefon, noch sein GPS-Gerät oder die Uhr, mit der man einen Notruf senden kann mit?

Hat Fosset die Maschine, eine „Super Decathlon“, gezielt ausgesucht? Das Modell gilt als besonders sicher, ist mit Radar nur schwer zu orten und lässt sich vor allem schnell auseinanderbauen.

Wieso ließ seine Frau ihn nach so kurzer Zeit von einem Gericht in Chicago für tot erklären? Nach geltenden Recht im Bundesstaat Illinois muss ein Mensch eigentlich sieben Jahre verschollen sein, bevor sein Tod offiziell festgestellt werden kann.

Andererseits: Warum sollte Fossett seinen Tod inszenieren? Sein Freund, Virgin-Chef Richard Branson: „Was hätte er davon? Seine arme Frau hat das ganze Geld geerbt, und alle Versicherungssummen würden an sie ausgezahlt werden. Es ist einfach nicht wahr.”

Artikel vom 3. September 2008

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