Studie: Geschiedene rauchen mehr als Verheiratete

Von Jette Petersen

Sucht oder Genuss ? (Foto: pixelio.de)Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Studie greifen Verheiratete seltener zur Zigarette als etwa geschiedene oder verwitwete Menschen. Die Untersuchung des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) zum Rauchverhalten ergab, dass die Wahrscheinlichkeit zu rauchen für geschiedene oder verwitwete Männer um 13 bis 18 Prozentpunkte und für Frauen um 11 bis 14 Prozentpunkte höher liegt, als für verheiratete.

Ähnlich verhält es sich auch bei Personen mit geringer Schulbildung, Personen mit niedrigem Einkommen, Singles sowie tendenziell Menschen, die nicht mit kleinen Kindern in einem Haushalt wohnen.

Außerdem sei der Zigarettenkonsum bei Geschiedenen, Verwitweten und Personen mit geringer Schulbildung größer.

Für die Studie wurden Daten aus dem deutschen “Mikrozensus” von 1995, 1999
und 2003 ausgewertet.

Wie eine weitere Studie mit Daten des Sozio-ökonomischen Panels aus den Jahren 1984 bis 2004 ergab, haben vor allem Jugendliche, die ihre Kindheit mit rauchenden Eltern verbracht haben, ein höheres Risiko, selbst mit dem Rauchen anzufangen.

DCRS ONLINE meint: Was helfen all diese Studien. Letztendlich sollte und muss das jeder für sich selbst entscheiden.

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Artikel vom 20. September 2007

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