Suche nach Michelle aus Leipzig geht weiter – Bislang erfolglos

Von Andre Bergmann

Suche nach Michelle aus Leipzig geht weiter – Bislang erfolglos  Foto

Am Montag verschwand in Leipzig die 8jährige Michelle auf dem Heimweg von ihrer Ferienbetreuung nach Hause. Am Nachmittag gegen vier Uhr soll sie ihre Schule verlassen haben und sich auf den nur 10minütigen Heimweg gemacht haben. Doch zu Hause kam Michelle niemals an. Vom Verbleib des kleinen zurückhaltenden Mädchens fehlt bislang jede Spur.

Auch Mittwoch setzte die Kripo Leipzig ihre Ermittlungen fort. Mehr als 100 Beamte suchten auch am Mittwoch nach dem Mädchen.

Immer größer wird die Angst, das Mädchen könnte einem Sexualverbrechen zum Opfer gefallen sein. Stündlich schwindet die Hoffnung, das Mädchen noch lebend zu finden.

Bekannte Sexualstraftäter im Raum Leipzig werden von der Polizei überprüft, Straßenzüge durchkämmt, leerstehende, verlassene Gebäude durchsucht. Bislang ohne Erfolg.

Außerdem werten Kriminalisten Videos von in Straßenbahnen und Bussen installierten Überwachungskameras aus.

Auf diese Art und Weise hatte man im Fall des missbrauchten und ermordeten Mitja Hinweise auf den Täter bekommen.

Wiederholt sich der grausame Fall ?

Auch im Fall Michelle schließt die Polizei ein Verbrechen nicht aus. Noch in der Nacht war eine Sonderkommission eingerichtet worden.

In der Nacht wurden außerdem 5000 kleine Plakate mit dem Foto von Michelle gedruckt, die in der Stadt verteilt werden. Mit Lautsprecherdurchsagen gibt die Polizei im ganzen Stadtgebiet Michelles Beschreibung bekannt, leer stehende Gebäude werden durchkämmt.

Artikel vom 20. August 2008

Eine Antwort zu “Suche nach Michelle aus Leipzig geht weiter – Bislang erfolglos”

  1. Volker meint:

    Ich habe selbst drei Kinder und kann mir gar nicht vorstellen was ich machen würde, wenn so etwas meinem Kind passieren würde.
    Meiner Meinung nach kann man sich in solch einem Fall eine Verhandlung sparen - auf der Flucht erschossen, Täter hat sich in der Zelle erhängt oder so etwas.
    Rechtsstaat hin oder her, gestörte und gefährliche Hunde werden auch eingeschläfert.
    Sorry für diese drastischen Worte, aber mir kommt regelmäßig die Galle hoch wenn ich das mitbekomme.
    Gruß aus München
    Volker

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