Sven Ottke steigt wieder in den Ring – nur für Geld

Von Kerstin Moebius

Es sollte einmal die ganz große Liebe sein, für immer und ewig, oder zumindest für ein ganzes Leben halten, die Ehe zwischen dem Profi-Boxer Sven Ottke und Gabi. Doch bereits seit drei Jahren ist alles aus. Das Paar liefert sich einen erbitterten Rosenkrieg und Ottke fürchtet offenbar um sein Vermögen.

Deshalb will er jetzt nocheinmal in den Ring steigen.

Durch die Scheidung von seiner Frau, so befürchtet Ottke, wird er ein gutes Stück seiner erboxten Millionen verlieren und könnte damit seinen Plan von einem gesicherten Auskommen gefährden.

„Ich bin erkältet, aber ich war trotzdem gerade laufen, schwitze jetzt wie ein Schwein und gehe gleich noch in den Kraftraum“, sagt der 40-jährige Ex-Boxer, der Graciano Rocchigiani im geplanten Oldie-Kampf gegen Dariusz Michalczewski ersetzen soll, gegenüber dem Express.

Geldsorgen sind nicht unbedingt gesundheitsfördernd. Doch die Comeback-Pläne des „Phantoms“ sind ganz offensichtlich ernst gemeint.

Bisher hatte der 2003 ungeschlagen abgetretene Supermittelgewichtsweltmeister (IBF/WBA) eine Rückkehr in den Ring stets weit von sich gewiesen. Eigentlich wollte er sich anderen Zielen widmen. Vor allem, Boxen für Geld, war bislang niemals Ottkes Ding.

So können sich die Dinge ändern.

„Ich habe davon geträumt, dass ich von den paar Milliönchen, die ich mir zusammengeboxt habe, nach der Karriere sorgenfrei leben kann. Aber ich weiß nicht, ob es reicht, wenn meine Scheidung durch ist.“ erklärt er niedergeschlagen.

Gut drei Jahre ist seine Ehe mit Gabi kaputt, die beiden (Eltern von Rebecca/14 und Marc-Steffen/6) führen einen erbitterten Rosenkrieg. Vom Anwalt ließ Ottke schon klären, dass er von der für den Tiger-Kampf zugesagten Börse von angeblich 1,5 Millionen Euro nichts an seine Frau abgeben muss: „Bei unverhofftem Geldsegen nach so langer Trennung ist das so.“

Ob das Duell gegen Ex-Halbschwergewichts-Champ Michalczewski am 24. Mai in Hannover tatsächlich stattfinden wird, ist allerdings längst nicht gewiss. Ottke: „Erst wenn das Geld auf einem Treuhänderkonto eingegangen ist, werde ich zum medizinischen Check antreten.“

Als größte Hürde könnte sich das Gewicht erweisen. Ottke: „Dariusz hat wohl keinen Bock darauf, sich auf ein Gewichtslimit von 84 Kilo mittags vor dem Kampf einzulassen. Ich fühle mich aber schon fett, wenn ich 82 Kilo wiege.“

Stolz ist „Svenni“ jetzt schon: „Rocky gegen den Tiger wollte kein Fernsehsender übertragen, jetzt sind RTL und die ARD interessiert.“

DCRS ONLINE meint: Ob Geld die richtige Motivation für einen derartigen Kampf ist ?!

Artikel vom 28. Januar 2008

Eine Antwort zu “Sven Ottke steigt wieder in den Ring – nur für Geld”

  1. Hans meint:

    Na, nur Geld - was denn sonst?
    Geschieht ihm übrigens recht; ich hatte mich schon lange gefragt, wie so eine attraktive Weltklassesportlerin es mit so einem einen Kopf kleineren Berufsschläger aushalten kann.

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