Taliban sitzt in Afghanistan am Verhandlungstisch !

Von Jette Petersen

Taliban sitzt in Afghanistan am Verhandlungstisch !   FotoIn Mekka haben sich nach Informationen des US-TV-Senders CNN Ende September Vertreter der afghanischen Regierung und der radikal-islamischen Taliban zu Gesprächen getroffen.

Zwischen dem 24. und dem 27. September habe der saudische König Abdullah mit der 17köpfigen Delegation aus Afghanistan anlässlich des Ramadan-Endes das Fasten gebrochen.

Traditionell nutzen im Fastenmonat Ramadan viele muslimische Politiker die kleine Wallfahrt nach Mekka, um neben den religiösen Riten dort auch “unauffällig” politischen Geschäften nachzugehen.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hatte Ende September erste Berichte über geheime Gespräche mit den Taliban bestritten.

Bei den Gesprächen mit der Taliban hätten zwei Beamte der afghanischen Regierung, ein Vertreter des früheren Mudschaheddin-Kommandeurs Glubadin Hekmatjar und drei andere, nicht näher bezeichnete Gesprächspartner teilgenommen.

Es sei das erste Treffen gewesen, das eine Verhandlungslösung des Afghanistan-Konflikts zum Ziel gehabe habe, und es sei auch das erste Mal gewesen, dass alle Parteien ihre Positionen offen diskutieren konnten, hieß es weiter.

Foto: Flagge der Taliban

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Artikel vom 6. Oktober 2008

2 Antworten zu “Taliban sitzt in Afghanistan am Verhandlungstisch !”

  1. Gertrud meint:

    Na wunderbar, dass sich die Taliban einsichtig zeigen
    zu verhandeln.
    Meine Meinung, ganz klar humanitäre Hilfe weiterhin,
    und die Afghanischen Männer aufrüsten, dass sie Ihr
    Land selbst verteidigen.
    Die Afg. Bevölkerung verlässt sich zu stark auf den
    Schutz der dort stationierten Truppen im Land, wenn es um
    die Sicherheit geht.
    Wenn ich sehe wie junge Männer auf den Strassen von Kabul
    untätig grinsend rumstehen, kommt schon eine
    starke Erwartungshaltung dererseits was Schutz betrifft zum Vorschein.
    Auch diese Männer, in dem Land, können mit Waffen umgehen.
    Warum müssen unser Kinder und Männer sich dort der Gefahr aussetzten.
    Und die Regierung hier sollte die prekäre lage dort nicht runter spielen.
    Könnte doch mal jeder der Herren aus unserer Regierung,
    die so festhalten an dem Einsatz der Deutschen,
    selbst für ein paar Monate dort Dienst tun.

  2. Abraham meint:

    ich kann das nicht einsehen das alle nicht moslems ,die wunderschöne religion den Islam als radikal bezeichnen.
    nur weil ein paar dummköpfe ,die der religion islam angehören , sich als teroristen bezeichnen , muss ja nicht die ganz religion beschmutzen . die religion der moslem wird schon immer irgendwie kritisiert.früher waren es die juden jetzt sind es die moslems.ich will endlich frieden auf erden.

    ISLAM = FRIEDEN

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