Talk-Lesbe Anne Will – ARD sägt an ihrem Sendeplatz

Von Irina Heidkamp

Talk Lesbe Anne Will ARD sägt an ihrem SendeplatzAnne Will will, aber darf bald womöglich nicht mehr. Schwächelnde Quoten, bereits seit ihrer zweiten Sendung, kann die ARD nicht mehr länger übersehen. Gerüchte, der öffentlich-rechtliche Sender werde den Sendeplatz von Anne Will am Sonntagabend um 21.45 Uhr und ihre Polit-Talk-Runde an den Moderatoren-Konkurrenten Plasberg vergeben, mehren sich daher.

Mit ihrem allerersten Auftritt konnte Anne Will noch eine einigermaßen passable Quote holen, doch offenbar war dies nur auf die Neugierde zurück zu führen, wer ist die Neue nach Sabine Christiansen. Diese holte regelmäßig auf dem Sendeplatz nach dem sonnabendlichen “Tatort” rund 5 Millionen Zuschauer.

Im Gegensatz zu Will ist Frank Plasberg in der ARD mit seinem Polit-Talk am Mittwochabend, „Hart aber fair“, überaus erfolgreich. Die Quoten sprechen für sich. Immer wieder gelingt es Plasberg spannende Gespräche zu entfachen und die interessanteren Gäste zu laden.

Wollen führende Personen aus Wirtschaft und Politik nicht mit einer Frau diskutieren, der es wichtiger war ihre Homosexualität öffentlich zu demonstrieren, als sich unaufgeregt ihrer Arbeit zu widmen ?

Laut dem Magazin „Focus“ schwelt in der ARD ein Talk-Krieg, den Will zu verlieren droht.

So erklärte ARD-Programmdirektor Günter Struve, 68, gegenüber dem „Focus“: „Es wird eine Lösung im Sommer geben, weil es sie geben muss!“ Der Focus berichtet über ein mögliches Reportage-Format für Anne Will – als Talkshow-Ersatz.

Anne Will sieht eine Kampagne hinter der Angelegenheit. Man wolle ihr schaden, erklärte sie gegenüber dem „Focus“.

DCRS ONLINE meint: Es war abzusehen, dass Will auf diese Weise ihre Reputation und damit auch Zuschauer verliert.

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Artikel vom 28. April 2008

5 Antworten zu “Talk-Lesbe Anne Will – ARD sägt an ihrem Sendeplatz”

  1. Johanna Walter meint:

    Was sind Sie nur für ein armer Mensch, Frau Heidkamp. Sie tun mir aufrichtig Leid.

  2. caro meint:

    Dieser Artikel ist meiner Ansicht nach sehr diskriminierend.
    Seit wann ist jemand, der nur öffentlich seinen Lebensgefährten/in vorstellt und dem fiesen Gerede der Presse ein Ende bereiten will, gleich jemand, der sich nicht seiner ordnungsgemäß seiner Arbeit widmet und “seine Homosexualität demonstriert”?! Es geht dabei sicherlich nicht um das “Demonstrieren der Sexualität” sondern schlichtweg um das Ende eines Versteckspiels, das nicht nötig wäre, wenn (sexuelle) Neigungen und Vorlieben als Normalität und nicht als seltsame Auffälligkeit (unter anderen Diffamierungen) und in diesem Falle als PR-Gag deklariert würden.

    Zudem: Weshalb sollte sie sich mit ihrer Lebensgefährtin nicht ebenso öffentlich zeigen dürfen, so wie andere Paare eben auch? Ihrem Artikel entnehme ich durch die Aussage “öffentliches DEMONSTRIEREN ihrer Homosexualität”, dass sie sich besser leugnen sollte?
    Wenn Kritik, dann auch bitte an ihrer Arbeit und nicht an ihrem Privatleben! Bei Personen öffentlichen Interesses sind Einblicke in deren Vorlieben und Leben nun mal unvermeidbar. Ich würde mir von Journalisten wünschen, dass dem mit Respekt und Toleranz begegnet würde. Ihnen käme da eigentlich eine wichtige Funktion der Meinungsbildung und hin zu diesen Werten zu….

  3. Diana Wendel meint:

    Ein über aus unqualifizierter Artikel!

    Die Überschrift “Talk-Lesbe” weist schon eindeutig darauf hin, das Sie ein sehr großes Problem mit Homosexuellen haben. Wie kann es sein, das eine Onlinezeitung so klein und eingeschränkt denkt.

    Außerdem sollten Sie sich bei Ihren Artikel, wen Sie schon so etwas schreiben, an die Tatsachen halten!
    So erklärte ARD-Programmdirektor Günter Struve, 68, gegenüber dem „Focus“: „Es wird eine Lösung im Sommer geben, weil es sie geben muss!“
    Kleiner Fehler dabei: Vor allem sprach Struve damit auch über eine Lösung für ein anderes Problem - für die “Tagesthemen”, die, so der Focus, “als Opfer einer missglückten Programmreform unter Quotenschwund leiden, weil sie mal um 22.15 Uhr, mal um 23 Uhr gesendet werden müssen.”

  4. stephan scheer meint:

    sorry, aber das ist wirklich unterstes niveau!!! talk-lesbe, ich dachte ich lese nicht recht, hoffe das sich frau heidkamp mit diesem artikel ins journalistische nirwana katapultiert hat!

  5. Artur Becker meint:

    Hallo Frau Heidkamp,

    schon mal etwas von Kommasetzung nach erweitertem Infinitiv mit “zu” gehört? Ist ja auch nicht so wichtig; schließlich zählt allein der Inhalt Ihres Artikels. Mit diesem demonstrieren Sie wieder einmal Ihren Hang zur unfreiwilligen Komik, denn was beim ersten Hinsehen als blanke Homophobie erscheint, muß bei näherer Betrachtung der Ausdruck von Neid aufgrund fehlender Attraktivität und eines Sexualpartners sein.
    Viel Erfolg bei der Bewältigung Ihres bedeutungslosen Lebens!

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