Tanker stösst mit Frachtschiff zusammen: Ölpest !

Von Jan Konrad

10000 Tonnen Öl liefen ins MeerMehr als 10 000 Tonnen Öl der insgesamt 15 000 Tonnen, die der in Hongkong registrierte Öltanker mit sich führte, seien laut dem südkoreanischen Fischerei - und Seeministeriums in das gelbe Meer vor der Küste Südkoreas ausgelaufen.

Der Ölteppich soll bereits eine Länge von fünf bis sieben Kilometern haben. Das ausgetretene Öl bedroht Meeresfarmen und Meerestiere zugleich.

Die südkoreanische Regierung befürchtete eine Umweltkatastrophe. Noch immer tritt aus dem Leck geschlagenen Tanker Öl aus.

Der Tanker lag rund 90 Kilometer südlich von Seoul vor Anker, als ein Lastkahn den einwandigen Tanker rammte.

Die genaue Ursache des Unfalls ist noch unklar. Der Lastkahn wurde von einem anderen Schiff geschleppt, wahrscheinlich ist das Abschleppseil aber durch die stürmische See gerissen.

Der Kran auf dem Lastkahn verursachte daraufhin drei Löcher in die Aussenwand des Öltankers, durch welche dann Öl auszutreten begann.

Mit schwimmenden Barrieren soll die Ausbreitung des Ölteppichs nun eingedämmt werden. Der Ölteppich soll noch bevor er die Küste erreicht isoliert werden.

Die Küstenwache ist mit ungefähr 40 Schiffen im Einsatz. Die Hilfe aus anderen Gegenden wurde ebenfalls angefordert.

Die ersten Bergungsarbeiten wurden durch starke Winde, die stürmische See und Explosionsgefahr beeinträchtigt. Man rechnet mit einer der schlimmsten Ölkatastrophen in der Geschichte Südkoreas.

DCRS ONLINE meint: Nun könnte man ja wieder ein Argument finden um den Ölpreis zu erhöhen, denn es ist ja so viel Öl verloren gegangen. Bei der Idiotie mit den Energiepreisen müsste man wohl tatsächlich mit solch kranken Argumenten rechnen !

Artikel vom 8. Dezember 2007

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