Tarifauftakt im öffentlichen Dienst mit übersteigerter Forderung

Von Eleonore Matschge

Welcher Angestellte träumt nicht von einer satten Gehaltserhöhung, nicht nur, damit man sich keine Sorgen mehr um die Stromrechnung machen muss, sondern auch kleine und große Wünsche im Hinterkopf würde sich jeder den ein oder anderen gerne erfüllen.

Die Tarifforderungen des öffentlichen Dienstes orientieren sich daher einfach an der Gehaltssteigerung in der Politik. Dort wurden Diätenerhöhungen von zweimal 4,7 Prozent beschlossen. Also fordert der öffentliche Dienst einfach einmal 8 Prozent, oder pauschal 200 für alle.

Insgesamt sind 2,1 Millionen Personen bei Bund und Kommunen im Dienst.

Die Gewerkschaft ver.di und der Deutsche Beamtenbund fordern acht Prozent höhere Einkommen, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Arbeitgeber haben die Forderung bereits als überhöht zurückgewiesen. Die Gespräche sollen morgen fortgesetzt werden.

Für die Arbeitnehmer sitzen ver.di-Chef Bsirske, ver.di-Vorstandsmitglied Meerkamp sowie Beamtenbund-Vize Stöhr am Verhandlungstisch. Die Arbeitgeber werden von Bundesinnenminister Schäuble und voraussichtlich vom Präsidenten der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, Böhle, vertreten.

Zunächst sind fünf Verhandlungsrunden angesetzt, die letzte am 7. März. Als Laufzeit des neuen Vertrags, der anschließend auf Wunsch des Beamtenbunds auf die rund 660 000 Beamten bei Bund und Kommunen übertragen werden soll, werden zwölf Monate angestrebt.

DCRS ONLINE meint: Die Energiekosten müssen sinken, nicht die Löhne steigen !

Artikel vom 10. Januar 2008

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