Telekom kann Ergebnis stabilisieren

Von Louis Richter

Telekom kann Ergebnis stabilisierenDer Wettbewerb in der Kommunikationsbranche ist hart, doch die Deutsche Telekom konnte nun im ersten Quartal 2008 ihr Ergebnis erstmals wieder stabilisieren. Mit einem Gewinn von 4,69 Milliarden Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen bliebt der Magenta-Riese auf dem Niveau des Vorjahres.

Unterm Strich wurde allerdings mehr verdient. Das teilte Europas größter Telekomkonzern am Donnerstag in Bonn mit.

Zur Stabilisierung vor Steuern trugen Einsparungen bei, die sich im Berichtsquartal auf rund 240 Mio. Euro beliefen. Belastungen aus dem harten Konkurrenzdruck sowie dem starken Euro konnten damit ausgeglichen werden. Dennoch hielt die Abwanderung von Festnetzkunden an. Die Telekom verlor im ersten Quartal rund 460.000 Kunden mit analogen oder ISDN-Anschlüssen.

Der Umsatz lag nur mehr bei 14,98 Milliarden Euro. Ein Rückgang um 3,1 Prozent. Unterm Strich standen aber immerhin 924 Mio. Euro nach 459 Mio. im Vorjahreszeitraum. Die Ergebnisverbesserung begründete die Telekom mit den Einsparungen sowie dem Einmalerlös aus dem Verkauf der Tochter Media&Broadcast.

Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr wurde nicht geändert. Telekom-Chef René Obermann hatte zuletzt ein Ebitda von 19,3 Mrd. Euro in Aussicht gestellt.

Artikel vom 8. Mai 2008

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