Thomas Dörflein – Gezerre um Knut brach ihm das Herz !
Thomas Dörflein, Ziehvater des berühmtesten Eisbären der Welt, Papa von Knut, ist tot. Er verstarb am Montag, den 22. September in Berlin an Herzversagen, DCRS ONLINE ONLINE berichtete.
Noch am Samstag hatte Dörflein seinen besonderen Schützling in seinem Gehege besucht. Die besondere Verbindung zwischen dem 44jährigen und Knut war unübersehbar.
Gemeinsam waren sie für die Knut-Shows durch das Gehege getollt, Dörflein brachte Knut das Schwimmen bei und spielte ihn mit Gitarren-Songs in den Schlaf.
Wie sehr müssen den Tierpfleger die Querelen um Knut belastet haben, der dem Tier einfach nur mit ganzem Herzen zugetan war.
Knut brachte dem Berliner Zoo Millionen-Besucher, - und Millionen-Einnahmen. Grund genug für den Tierparkt Neumünster, Ansprüche auf Knut anzumelden. Immerhin wurde Knut von einem Eisbären aus dem Tierparkt Neumünster gezeugt. Die beiden Zoos lieferten sich einen erbitterten Streit um das Tier mit den „goldenen Tatzen“.
Für Thomas Dörflein ein Horror. Allein sein unfreiwilliger Aufstieg zum Star, schien in manches Mal zu überfordern.
Immer wieder eskalierte das Gezerre um den weltberühmten Eisbären. Schließlich forderten Kollegen von Knut-Papa Thomas Dörflein, dass der Eisbär so schnell wie möglich den Berliner Tiergarten verlassen solle.
Bis heute ist die Zukunft von Knut aber noch nicht endgültig geregelt.
Über die Zukunft des Eisbären sollte eigentlich laut einem Bericht der „B.Z.“ noch in diesem Jahr entschieden werden. Für Dezember sei ein Gipfeltreffen mit dem Berliner Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz und dem Direktor des Zoos in Neumünster, Peter Drüwa, geplant.
Bei diesem Krisen-Gipfel wollte man festlegen, ob Knut in Berlin bleibt oder ins schleswig-holsteinische Neumünster umzieht. Grund: Von dort stammt Knuts Vater Lars.
Drüwa hatte bereits erklärt, er habe „im Prinzip“ nichts dagegen, wenn Knut in Berlin bliebe. Jetzt beklagte er allerdings, dass Berlin noch kein Konzept für ein neues Gehege entwickelt habe. „Es muss endlich Butter bei die Fische“, so Drüwa.
Schon länger ist bekannt, dass Knut ein neues Gehege benötigt. Die Kosten dafür werden auf neun Millionen Euro geschätzt. Doch wer diese Kosten tragen soll, ist ein weiterer Streitpunkt.





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24. September 2008 um 03:20
Was soll das gezerre um Knut?
Reicht es nicht, dass seine Mutter ihn nicht wollte und dann später er und Thomas Dörflein auseinander gerissen wurden?
Wieso sollte er jetzt nicht mal mehr in seinem alten Zoo bleiben?
“Wo soll das Geld herkommen für das neue Gehege?” Was ist das für eine Frage?
Ich denke, es wurden ETLICHE MILLIONEN DURCH KNUTverdient.
So denke ich auch, dass man Knut dementsprechen von diesem Geld auch das Gehege bauen könnte. Und der Eisbärpapa wird es doch sicher seinem Sohn gönnen. Und vielleicht denkt mal einer der “hohen Herren” daran, wie Thomas Dörflein war. Ein toller Pfleger mit einem großen Herzen für Tiere, Ersatzpapa für Knut, der seine Freizeit opferte und sogar Weihnachten bei dem kleinen Kerl war.
Ein neues Gehege für Knut, größer als sein jetziges. Ein großes Gehege, wie ein kleines Dorf, “Knut`s Dörflein”.
01. Oktober 2008 um 17:50
Was, bitte schön, soll Knut in diesem uralten, viel zu kleinem Gehege in Neumünster????? KNUT gehört zu BERLIN!!!!! Außerdem müßte der1.Sohn von Knut, sollte er mal einen bekommen, unbedingt Thomas heißen.