Thomas Dörflein heimlich in Berlin beigesetzt

Von Bianca Wollert

Thomas Dörflein heimlich in Berlin beigesetzt FotoEs wurde eine stille, würdevolle Abschiedsfeier. Thomas Dörflein, † 44, der weltberühmte Knut-Papa, wurde in aller Stille in Berlin auf dem Friedhof „in den Kisseln“ in Berlin-Spandau beigesetzt.

Im engsten Familienkreis hatte Mutter Erika, 71, die Feuerbestattung organisiert. Auch Daniela K., 35, Dörfleins Lebensgefährtin und ihr kleiner Sohn, 6, nahmen an der Beerdigung teil.

Daniela K. fiel der Gang sichtlich schwer.

Am 22. September verstarb der bekannteste Tierpfleger der Welt an einem Herzinfarkt. Blumen und Briefe türmten sich daraufhin am Einganstor, Kerzen wurden angezündet, Tausende Botschaften gingen auf der Internetseite des Zoos ein.

Der genaue Termin für die Beisetzung wurde von der Familie aus Angst vor einem großen Fan-Aufmarsch geheim gehalten. Mutter Dörflein musste eine Lebensversicherung auflösen, um die Bestattung zu finanzieren und verzichtete dafür auf eine geplante Kanada-Reise, DCRS ONLINE berichtete. Für Schäden durch Schaulustige auf dem Friedhofsgelände hätte die Familie aufkommen müssen.

Artikel vom 11. Oktober 2008

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