Thomas Dörflein - Hunderte pilgern zum Grab

Von Louis Richter

Thomas Dörflein - Hunderte pilgern zum Grab   Foto„Lieber Gott, warum?“. Die Trauer um den verstorbenen Tierpfleger, Thomas Dörflein, nimmt kein Ende. Jüngst wurden die irdischen Überreste des 44jährigen heimlich auf einem Berliner Friedhof beigesetzt.

Nachdem der Ort der Grabstelle nun bekannt wurde, DCRS ONLINE berichtete, pilgern nun hunderte Fans um dem beliebten Knut-Papa „Lebewohl“ zu sagen.

Die Grabstelle auf dem Spandauer Friedhof „In den Kisseln“ ist zu einem Pilgerort für Knut-Fans geworden.

Am 22. September war der weltberühmte Tierpfleger unerwartet an einem Herzinfarkt verstorben.

Seit Samstag häufen sich nun Blumen, Gestecke, Gedicht und Fotos am Grab von Dörflein.

Ein Kind brachte eine Engelsgestalt zum Grab. Auf Briefen stand „Mach’s gut, Thomas“ und „Lieber Gott, warum?“.

Der Tierpfleger des Zoologischen Gartens in Berlin hatte Eisbär Knut mit der Flasche großgezogen, sich Tag und Nacht um den kleinen Bären gekümmert. Dörfleins Familie hatte über den Zeitpunkt der Beerdigung Stillschweigen bewahrt. Ursprünglich war eine Beisetzung für kommenden Montag geplant. An dem Tag wäre der Tierpfleger 45 Jahre alt geworden.

Doch aus Angst vor Sachbeschädigung durch massenweise Knut-Fans, wurde die Beerdigung vorverlegt und als stille Feier im engsten Familienkreis zelebriert.

Artikel vom 12. Oktober 2008

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