Tibet-Aktivisten nach Ende der Olympia ausgewiesen

Von Irina Heidkamp

Tibet-Aktivisten nach Ende der Olympia ausgewiesen Foto

Die Sommer Olympiade 2008 ist beendet. Nun hat China auch die in Arrest genommenen Tibet-Aktivisten, acht US-Amerikaner und einen Deutschen, wieder freigelassen und des Landes verwiesen.

Florian Norbu Gyanathang, ein Deutsch-Tibeter, wurde nach Angaben von Tibet-Aktivisten bereits wieder zurück nach Deutschland geschickte.

Wie eine Sprecherin des Vereins Tibeter Jugend mitteilte, landete der 30-jährige Stuttgarter gemeinsam mit einer englischen Tibet-Aktivistin auf dem Frankfurter Flughafen.

In der Nacht zum Donnerstag hatte Gyanatshang zusammen mit drei weiteren Demonstranten vor dem Olympiageländer in Peking einen Protest organisiert. Sie enthüllten eine Tibetflagge und wurden in der Folge festgenommen.

Nach Angaben des Vereins wurden die Demonstranten unmittelbar nach Abschluss der Olympischen Spiele aus der Haft entlassen und anschließend abgeschoben.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin sagte, die deutsche Botschaft habe in der Nacht mitgeteilt, dass Gyanatshang abgeschoben worden und auf dem Weg nach Deutschland sei. Der 30-Jährige hat eine deutsche Mutter und einen tibetischen Vater und arbeitet als Softwareentwickler in Stuttgart. Er ist Leiter der deutschen Sektion des Vereins Tibeter Jugend.

Artikel vom 25. August 2008

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