Tod durch Grippe: Robert-Koch-Institut rät dringendst zur Grippeschutzimpfung

Von Louis Richter

Mit der Gesundheit und daher auch mit Impfungen sollte man einfach sorgsam umgehen (Foto: pixelio.de)“Kommen Sie der Grippe zuvor” ist das Motto, unter dem das Robert-Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Senioren und Risikogruppen zur Grippeschutzimpfung aufrufen. Nicht nur Personen mit Grundleiden wie Herzkreislaufkrankheiten oder chronischen Lungenerkrankungen, sondern auch medizinisches Personal in Krankenhäusern oder in der Altenpflege sollten nach Worten des Institutes und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unbedingt geimpft sein.

“…Einerseits, um sich selbst vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Ziel ist aber auch, eine Ansteckung der betreuten Personen zu vermeiden…”, teilten BZgA, RKI und
Paul-Ehrlich-Institut am Mittwoch mit. Die beste Impfzeit beginne jetzt.

Die Experten warnen: Ins Besondere bei Senioren und Risikogruppen kann es nämlich im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen kommen, die im Extremfall sogar tödlich
enden können.

Nach einer aktuellen Schätzung des RKI sind im Winter 2004/2005 geschätzte 12 000
influenzabedingte Todesfälle aufgetreten, erzählt Reinhard Kurth, der Präsident des Instituts.

Weiterhin ergab eine Umfrage bei 200 Krankenhäusern und 500 Alten- und Pflegeheimen, dass die Impfquoten in den Einrichtungen insgesamt bedeutend zu niedrig sind.

Rund 20 Millionen Dosen Grippeimpfstoff bereit, ernsthafte Gefahren und Risiken abzuwenden und damit letztlich auch Leben zu retten.

Trotz aller Vorsicht sollte aber keine Hysterie ausbrechen, den die Virusgruppe sollte keinesfalls mit einem grippalen Infekt oder einer banalen Erkältung verwechselt werden.
Nur die wenigstens Menschen hatten tatsächlich schon einmal eine “echte” Grippe.

DCRS meint: Dennoch ist Vorsicht immer besser als Nachsicht !

26.09.07 17:45:00

Artikel vom 26. September 2007

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