UCI könnte Armstrong-Comeback verhindern

Von Marina Koch

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Der Weltverband UCI könnte das geplante Comeback von Ausnahme-Radprofi Lance Armstrong noch verhindern. Das Anti-Doping-Reglement des Weltverband sieht vor, dass sich Fahrer sechs Monate vor ihrem ersten Start bei der Tour Down Unter in Australien ins Anti-Doping-Programm reintegrieren.

Das erklärte jüngst UCI-Präsident Pat McQuaid am Rand der Rad-WM in Varese öffentlich.

Die UCI werde in der nächsten Woche mit der US-Anti-Doping-Agentur sprechen, ob das im Fall Armstrong geschehen ist.

“Die Regeln müssen respektiert werden”, sagte McQuaid, der keine Handhabe hat, um gegen den siebenfachen Tour-de-France-Sieger wegen zurückliegender möglicher Vergehen vorgehen zu können. Nachträglich vorgenommene Analysen hatten 2005 Spuren von EPO in Armstrongs Urin-Proben von 1999 nachgewiesen.

Das blieb aber ohne juristische und sportrechtliche Konsequenzen gegen Armstrong, weil keine B-Probe vorlag.

“Die Vergangenheit von Armstrong ist die Vergangenheit. Wir haben nichts in der Hand für Untersuchungen oder Sanktionen”, sagte der Ire. Die Sportzeitung “L’Équipe” hatte unmittelbar nach dem Rücktritt des jetzt 37-jährigen Armstrong vor drei Jahren die Analyse-Ergebnisse des renommierten Instituts Chatenay-Malabry veröffentlicht.

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Artikel vom 28. September 2008

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