Udo Jürgens hat Mut zu offenem Wort – Ausländer raus !

Von Irina Heidkamp

Udo JürgensDeutschland hat zu kämpfen, mit einer Überzahl an Arbeitslosen, mit horrenden Energiepreisen, mit einem unfinanzierbaren Staatshaushalt, mit der gravierenden Beschneidung der bürgerlichen Freiheitsrechte, mit der Verwahrlosung einer ganzen Generation auf Grund fehlender Bildung, Moral und Werteverständnis.

Der Tabu-Bruch in Sachen Ausländerkriminalität scheint fast wie ein Hoffnungsschimmer für die deutsche Politik, die sich in den vergangenen Jahren nur noch mit Populismus schmückte, die bürgerliche Realität ignorierte.

Jetzt trauen sich auch prominente Personen wieder, ihre Meinung kund zu tun. Vielleicht musste eine Eva Hermann erst demontiert werden, damit die Meinungsfreiheit als hohes Gut wieder geschätzt wird.

Udo Jürgens erklärte in der Bildzeitung: „Wer einen 70-Jährigen verprügelt, ihn mit ‘Scheiß-Deutscher’ beschimpft, hat in unserem Land nichts zu suchen”. Offenbar hat Jürgens selber Schiss, dass er einmal derjenige sein könnte, der da hilflos am Boden liegt und bespuckt wird.

Eine verständliche Angst, hat aber doch gerade die Generation von Udo Jürgens ein rechtzeitiges Eingreifen versäumt.

Jürgens sprach sich für eine Abschiebung von kriminellen Ausländern aus und befürwortete zugleich Zwangsmaßnahmen für Jugendliche.

Wovor hat diese Generation nun mehr Angst, vor gewalttätigen Übergriffen der Jugend, oder vor ihrer Entmachtung.

Jürgens würde Jugendliche durchaus auch gerne in geschlossenen Anstalten sehen. Ein „Patentrezept“ für den Umgang mit jugendlichen Straftätern hat er aber auch nicht.

Zu dem Vorschlag des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, man möge das Jugendstrafrecht auch bei Kindern unter 14 Jahren anwenden, sagte Jürgens: “Das kann nicht sein. Aber wenn es um schwere Straftaten bei einem 12-Jährigen geht, darf es auch nicht sein, dass er hinterher sein Leben normal weiterführt.”

Zudem betonte der in der Schweiz lebende Sänger, dass es um “Gewaltfeindlichkeit und nicht um Ausländerfeindlichkeit” gehe.

Als Gegenmaßnahmen forderte der 73-Jährige mehr Investitionen in Bildung. In punkto Integration tue der Staat bereits genug.

DCRS ONLINE meint: Also was jetzt, Abschiebung oder Integration ?!

Artikel vom 19. Januar 2008

Eine Antwort zu “Udo Jürgens hat Mut zu offenem Wort – Ausländer raus !”

  1. Florian meint:

    Gröstenteils stimme ich Udo Jürgens zu. Nur der letzte Abschnitt stört mich da etwas. Mann kann endlos Geld in die Bildung stecken, aber wenn jemand nicht will, will er eben nicht. Der Staat tut auch nicht für die integration. Wie auch? es dürfen immer mehr einreisen und immer mehr und immer mehr…
    …wer kümmert sich denn um die Leute?
    …wer kümmert sich eigentlich um uns?

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