Übertriebene Blutsbrüderschaft endet im Krankenhaus

Von Louis Richter

Übertrieben Blutsbrüderschaft endet im KrankenhausVier Karl-May-Fans aus Neumünster wollten Blutsbrüderschaft schließen und nach dem Vorbild aus den berühmten Romanen, den Lebenssaft austauschen. Doch mit ihrem Vorhaben sind die vier Freunde ein wenig über das Ziel hinaus geschossen.

Nachdem sie ordentlich Alkohol getrunken hatten ritzten sich die vier Männer im Alter zwischen 18 und 31 Jahren die Hände auf. Zwei von ihnen schnitten sich derart tief über mehrere Finger hinweg ins Fleisch, dass sie den Knochen freilegten und mit einem Krankenwagen in die nächste Klinik gebracht werden musste.

Dort wurden ihre Schnittverletzungen versorgt. Ob es noch zu einem Austausch der Körperflüssigkeiten und somit zur Besiegelung der Blutsbrüderschaft gekommen ist, ist nicht bekannt.

Foto: Symbolbild

Artikel vom 2. Juli 2008

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