Unzählige erhängte Jugendliche schockieren Wales

Von Jette Petersen

Das Städtchen Bridgend in Wales hat traurige Berühmtheit erlangt. Dort scheinen Jugendliche reihenweise Selbstmord zu begehen. Am Wochenend brachten sich offenbar schon wieder zwei Jugendliche durch Erhängen ums Leben.

Es handelt sich bei den Toten um einen 15 Jahre alten Jungen aus der Region Bridgend und seine 20jährige Cousine, die ebenfalls aus Bridgend stammt. .

Die Zahl der vermutlichen Selbstmorde in der Gegend stieg damit seit Januar vergangenen Jahres auf 16. Die Polizei betonte jedoch, dass es keine Beweise gebe, dass die Todesfälle in einem Zusammenhang stünden.

Der Junge Nathaniel war am Freitag im Krankenhaus gestorben, nachdem er am Mittwoch zu Hause in Bridgend angeblich versucht hat, sich zu erhängen. Die ebenfalls aus Bridgend stammende junge Kelly wurde am Freitag in der Grafschaft Kent in Südengland nach Angaben der BBC auch erhängt gefunden.

Sie war dort zu Besuch. Medien berichteten, die beiden seien sich sehr nah gewesen und hätten zu zwei der jungen Leute Kontakt gehabt, die sich bereits umgebracht hatten.

Der Abgeordnete Carwyn Jones sagte jedoch: “Bridgend ist keine Selbstmordstadt.” Gerüchte um einen Freitodkult seien “vollkommener Unsinn”. Ein Untersuchungsbericht der Polizei soll in der kommenden Woche vorgelegt werden.

DCRS ONLINE meint: Was für eine mysteriöse Todesserie !

Artikel vom 18. Februar 2008

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