Verona, du hast gelogen !
Jetzt hat er endlich eingestanden, was nach vielen Spekulationen sowieso schon immer deutlicher zu Tage trat. Franjo Pooth hat die Düsseldorfer Sparkasse mit Warenlieferungen bestochen. Ob diese Lieferungen auf Druck führender Sparkassen-Mitarbeiter erfolgten oder von Pooth mit einer bestimmten Absicht durchgeführt wurden, ist noch unklar.
Doch Pooth hat eingestanden, dass diese tatsächlich erfolgt sind und seine Frau, die bekannte Werbeikone Verona Pooth, damit Lügen gestraft !
Bei Johannes B. Kerner hatte Verona Pooth, ehemals Feldbusch, Ehefrau des Pleite gegangenen Jungunternehmers, Franjo Pooth, noch großspurig behauptet, so viel dürfe sie sagen: „der Vorwurf der Insolvenzverschleppung bestehe noch“. Alles weitere nicht mehr.
Pustekuchen, Verona !
Schon kurze Zeit nach Veronas Auftritt bei Kerner erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf, dass „noch weitere Tatkomplexe“ bei der Durchsicht der Geschäftsunterlagen von Maxfield GmbH gefunden worden sind.
Verona hat also einmal öfter eine perfekte Show abgezogen, aber die Wahrheit hat sie nicht gesagt !
In einem 12-seitigen Schriftsatz haben die Anwälte von Franjo Pooth jüngst eingestanden, dass Fernseher an Sparkassenvorstände geliefert wurden. Bislang hatte Franjo Pooth hierzu geschwiegen.
Ist das nun eine Taktik? Ein bisschen etwas eingestehen, damit die schwerwiegenden Dinge unbemerkt unter den Tisch fallen ?
„Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses steht die Lieferung von Fernsehern an Vorstände …“ schreiben die Anwälte von Pooth. Was steht den deren Meinung nach nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses ? Offenbar gibt es da auch noch etwas anderes!?
Wie das Magazin Focus berichtet, will die Verteidigung von Pooth allerdings die Schuld der Sparkasse zu schieben. Sparkassenvorstand Karl-Heinz Stiegemann, der zwischenzeitlich aus seiner Position entfernt wurde, soll einem Mitarbeiter von Franjos Firma gedroht haben, weil sich die Auslieferung des 9.000 Euro teuren Geräts der Nobelmarke „Bang & Olufsen“ verzögert hatte.
Allerdings werden im Schreiben der Anwälte keine Namen genannt. So steht dort nur „Ein Vorstandsmitglied äußerte sich gegenüber einem Geschäftsführer von Maxfield: „Wenn das jetzt nicht schneller klappt, dann dauert es bei euren Anträgen auch länger“ “.Eine genauere Erläuterung zu diesem Zitat liegt nicht bei. Schließlich soll der Sparkassenvorstand nach Erhalt des Gerätes gegenüber dem Maxfield-Geschäftsführer noch erklärt haben: „Die Rechnung hat aber bei Maxfield zu bleiben.“
Wurde der Unternehmer Pooth von der Düsseldorfer Sparkasse etwa aus Habgier unter Druck gesetzt ? Was ist da wohl nur wirklich abgelaufen.
Pooth erhebt noch weitere, schwere Vorwürfe. Die Sparkasse habe ihm in den letzten Monaten einen Finanzexperten zur Seite gestellt, der ihm falsche Ratschläge erteilt habe. So hätte dieser dem Geschäftsführer erklärt, eine Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrages bestünde nicht. Pooth habe sich darauf blind verlassen, was er laut Ansicht der Verteidigung auch durfte.
DCRS meint: Es dürfte spannend werden, was hier noch alles zu Tage befördert wird. Hat die Sparkasse vielleicht intern Druck ausgeübt, um eine Insolvenz von Maxfield gewaltsam zu vermeiden und ihren Kunden damit noch mehr in den Schlamassel geritten ? Befürchtete man schon damals, dass durch die Insolvenz, Misstände ans Tageslicht kommen könnten ? Stellt sich Pooth nur als armes Opfer dar ?
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10. April 2008 um 07:11
In der heutigen Zeit wird Hr. Pooth wohl nicht der letzte sein der in Insolvenz geht
und “Bestechung” hat es ja wohl in der Politik schon in ganz anderen Dimensionen gegeben, da ist ein Fernseher ja direkt harmlos.
Das RTL sich von Frau Pooth trennt, finde ich sehr verlogen. Da wird mit Sendungen, wo es um Hilfe für in Not geratene Menschen Geld verdient und wenn
dann ein eigener Mitarbeiter Pech hat dann distanziert man sich von ihm