Verona und die Pleite ihres Mannes

Von Irina Heidkamp

Verona und die Pleite ihres MannesWie tief steckt Verona mit in der Pleite ihres Mannes ?! Jüngste Gerüchte über eine mögliche Unterhaltszahlung durch Verona für ihren insolventen Ehemann Franjo Pooth lesen sich harmlos gegen die Vorwürfe des Düsseldorfer Durckfachmann Klaus Lisken, 62.

Dieser ist pleite gegangen wegen Veronas Kalender !

In der „Freizeit Revue“ erzählt der insolvente Unternehmer über seine Geschäftsbeziehung zu Verona und Franjo.

Der Repro-Experte bekam den Auftrag für Veronas Erotik-Kalender, blieb aber zunächst auf seinen Rechnungen sitzen.

Für Veronas Firma sollte Lisken Vorarbeiten an dem Kalender erledigen. Entscheider für neue Konzepte, Bilder und Retuschen, so Lisken, war Franjo. Er und ein Designer hätten sich um alles gekümmert.

Warum arbeitete Franjo für Veronas Firma ? Er hatte doch eine eigene ?!

Immer wieder neue Ideen und Vorschläge sollten von dem Druckfachmann überprüft werden. Schließlich belief sich die Rechnung für Dienstleistungen durch das Unternehmen von Klaus Lisken auf rund 14000 Euro.

Geld kam aber keines.

Schließlich musste Lisken auf die Bezahlung seiner Rechnung klagen. Ein teures Unterfangen. Der Zeitverzug kostete das Unternehmen schließlich seine Existenz.

Eine erhöhte Steuernachforderung und eine Bank, die sich weniger hilfreich erwies als die Stadtsparkasse im Falle Pooth. Liskens kleinem Vier-Mann-Betrieb wurde der Überziehungskredit von heute auf morgen gekündigt.

Der Tod für das kleine Unternehmen !

Hätte Pooth den Verona-Auftrag bezahlt, wäre das für die Firma eine extrem wichtige „Atempause“ gewesen. So aber mussten die Forderungen gegen „Veronas Dreams“ eingeklagt werdem. Alle Folgekosten (Anwaltsgebühren, Prozesskosten) inklusive habe der Betrag, so Lisken, am Ende bei rund 18.000 Euro gelegen.

Vor Gericht argumentierten Pooth’s Anwälte: Die Rechnungen seien überzogen. Der Prozess zog sich, die Zeit lief gegen Lisken. Schließlich ließ sich der verzweifelte Prokurist auf einem Vergleich ein. Rund 6000 Euro nahm er an. Geholfen hat’s nicht mehr. Das Geld ging in der Insolvenzmasse auf.

DCRS ONLINE meint: Eine saubere Geschäftsführung ist das nicht, Verona ! So arbeiten nur Drückeberger und Schummler. 

Artikel vom 8. Mai 2008

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