Verona will nichts von Ermittlungen wissen

Von Eleonore Matschge

Verona will nichts von Ermittlungen wissenVerona Pooth will von Ermittlungen der Steuerfahndung oder der Staatsanwaltschaft gegen sie nichts wissen. Angeblich habe sie entsprechende Gerüchte selbst erst aus den Medien entnommen. Einer Schuld sei sich die ehemalige Werbeikone sowieso nicht bewusst.

Jüngst begab sich die 40jährige ohne Söhnchen San Diego, 5, und trotz Geburtstag ihres Ehemannes auf Amerika-Reise.

Beunruhigen lässt sich Verona jedenfalls nicht.

In der „Bunten“ erklärte Verona jüngst, sie und Franjo hätten selbst von den Ermittlungen gegen sie erst aus der Zeitung erfahren: „Weder die Staatsanwaltschaft noch die Steuerfahndung hat sich an uns gewandt. Ich bin seit 21 Jahren im Geschäft und habe immer brav meine Steuern bezahlt.“

Hat Verona aber vielleicht ihrem Mann geholfen ein wenig an der Steuererklärung zu feilen ?

Das ist der angebliche Vorwuf gegen die Geschäftsfrau. Sie soll private Ausgaben ihrem Mann als Abschreibungen für seine Firma gegeben haben. Eine viel praktizierte Praktik unter Geschäftsleuten, die aber nicht ganz mit dem Steuergesetz vereinbar ist.

Franjo Pooth hatte sich nach der Pleite seiner Firma Maxfield selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Bei der Selbstanzeige geht es um seine private Einkommensteuererklärung sowie die Gewerbesteuererklärung seines Unternehmens. Zudem glauben die Fahnder, die „HK Consulting Agency“ sei eine reine Briefkastenfirma. Bei der „HK Consulting Agency“ handelt es sich um eine Firma, die Franjo Pooth gegründet hat. Sie hat ihren Sitz in der Villa seines Vaters in Meerbusch.

DCRS meint: Die Affäre Pooth ist also noch nicht ausgestanden.

Artikel vom 23. Juli 2008

Hinterlasse eine Antwort