Verschwundene Maddie: Hat Kate McCann ihre Tochter in geisteskrankem Wahn umgebracht?

Von Irina Heidkamp

Kate McCann (Foto: Clemens Bilan / ddp)Die Ereignisse im Fall der verschwundenen Madeleine McCann überschlagen sich. Nachdem der Vater des Kindes, Gerry McCann, nach der Mutter, Kate McCann, nun ebenfalls zum Verdächtigen erklärt und gleichermaßen wie seine Frau stundenlang verhört wurde, werden immer mehr Details der Vorgehensweise und Vermutungen der Ermittler bekannt.

So wurden den McCanns mehr als 40 Fragen als Verdächtige gestellt, die sich schwerpunktmäßig auf die Erkenntnisse durch die forensische Untersuchung von Gegenständen und Kleidung aus dem Ferienappartement der Familie bezogen. Darunter auch Kleidung von Kate McCann, das Stofftier der verschwundenen Madeleine, eine Bibel, Blutspuren in dem Appartement und in einem Mietwagen.

Bei 40 Fragen verweigerten die McCann`s die Aussage. Dieses Recht steht ihnen erst seit ihrem Status als Verdächtige zu. Sie haben sich einen Rechtsbeistand genommen. Bereits am Montag steht für beide offenbar eine Anhörung vor dem Ermittlungsrichter bevor. Dieser könnte weitere rechtliche Schritte gegen das Ärzteehepaar, wie eine Verhaftung oder ein Ausreiseverbot anberaumen.

Tatsächlich erklärte eine Sprecherin der Familie, dass das Ehepaar gerne nach Großbritannien zurückkehren würde, dies aber nicht tun werde, ehe „die Ehre der Familie“ wieder hergestellt worden sei. Außerdem wolle man den Anschein einer Flucht vermeiden.

Die Polizei verfolgt offenbar auch die Theorie, dass die Mutter der verschwundenen Madeleine, das Kind in einem krankhaften Anfall, auf Grund einer psychischen Störung, angegriffen und dabei getötet haben könnte, schreibt die portugiesische Zeitung „Diario de Noticias“ unter Berufung auf Ermittlerkreise. Ein Indiz hierfür könnten auch die Blutspuren im Ferienappartement und im Mietwagen sein. Leichenspürhunde schlugen an Kate McCann`s Kleidung, an Maddie`s Stofftier, das die Mutter ständig mit sich herum schleppt und an Kate`s Bibel an.

„Die Ermittler glauben, dass sie nach der Tat darin las, um Trost zu finden“, wollen britische Zeitungen aus Polizeikreisen wissen.

Gerry McCann hat offenbar bei seiner Vernehmung gestanden, dass allen drei Kindern an dem Abend des Verschwindens von Maddie ein Beruhigungsmittel verabreicht worden ist. Die Ermittler vermuten, dass das Mädchen an einer versehentlichen Überdosierung gestorben sein könnte. Bereits vor Wochen hatten portugiesische Zeitungen an den erzieherischen Qualitäten des Ehepaares gezweifelt.

Die offizielle Anschuldigung gegen das Ehepaar McCann lautet fahrlässige Tötung. Der Mutter des verschwundenen Mädchens wurde gegen ein Geständnis eine Höchststrafe von 2 Jahren angeboten. Diesen „Deal“ mit den Polizeibehörden wies sie energisch zurück.

DCRS meint: Was wird da noch alles ans Licht kommen?!

Artikel vom 9. September 2007

Eine Antwort zu “Verschwundene Maddie: Hat Kate McCann ihre Tochter in geisteskrankem Wahn umgebracht?”

  1. M.LAMBELET sagt:

    DIE ELTERN VOM VERSCHWUNDENEN KIND,WERDEN IHRE SCHULD DAS GANZE LEBEN MIT SICH TRAGEN!

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