Versicherungsbetrug ?! - Totgeglaubter Brite nach 5 Jahren wieder da
In Großbritannien rätselte man in den vergangen Tagen über einen 57jährigen, totgeglaubten Familienvater. Dieser war nach 5 Jahren einfach aus dem Nichts wieder aufgetaucht. Trotz aller Freude über die „Wiederauferstehung“ des Mannes muss sich dieser nun erst einmal mit dem Behörden auseinander setzen. Er wurde festgenommen.
Das Verschwinden des 57jährigen ist bereits eine äußerst mysteriöse Geschichte. Er kam von einer Paddeltour mit einem Kanu in der Nordsee angeblich nicht mehr zurück. Heute will er nicht mehr wissen, wo er die letzten 5 Jahre verbrachte.
Seine Frau hat ihren Mann zwischenzeitlich für tot erklären lassen und ist gerade vor sechs Wochen mit dem Geld aus einer Lebensversicherung nach Panama ausgewandert.
Die Polizei hat den 57-Jährigen jetzt wegen des Verdachts des Betruges festgenommen.
Darwins Frau Anne hat sich vor sechs Wochen nach Panama abgesetzt nachdem sie die Lebensversicherung für ihren Mann kassiert habe, berichtete die “Sun”. Ihr Mann sei hoch verschuldet gewesen, als er 2002 scheinbar bei einem Bootsunfall ums Leben kam. Sein zerbrochenes Kanu war am Strand gefunden worden, während von ihm jede Spur fehlte. Nachbarn in Seaton Carew, dem einstigen Wohnort des Ehepaares im Nordosten Englands, sollen jedoch Anzeichen dafür bemerkt haben, dass Darwin sich im Haus der Familie versteckt gehalten habe.
Zunächst schien das Rätsel um den Kanuten gelöst: Seine Frau lebt in Panama und will ihn nach eigenen Worten so schnell wie möglich wiedersehen.
“Dafür habe ich immer gebetet”, sagte Anne Darwin den britischen Zeitungen “Daily Mail” und “Daily Mirror” am Mittwoch. Nach der plötzlichen Rückkehr ihres Mannes hatte es Rätselraten um ihren Verbleib gegeben, da weder Angehörige noch Freunde ihren Aufenthaltsort kannten.
Den Boulevardblättern erzählte die 55-Jährige auch, wie sie von der Rückkehr ihres vor fünf Jahren bei einer Kanu-Fahrt in der Nordsee verschollenen Mannes erfahren habe. Am Samstagabend habe einer ihrer Söhne angerufen und gefragt: “Sitzt du, Mama? Ich sitze hier mit Papa.” Sie sei völlig sprachlos gewesen. Dann habe ihr Sohn den Hörer weitergereicht. “Ich kann es nicht glauben, dass ich mit dir spreche”, habe sie zu ihrem Mann John gesagt und dieser zu ihr.
Nach Regelung einiger Visa-Angelegenheiten und nach dem Eintreffen ihrer Möbel aus Großbritannien werde sie zunächst sofort von Panama in die Heimat zurückkehren, um ihren Mann wiederzusehen. Ihre hastige Abreise samt Verkauf der Familienimmobilien auf der Insel erklärte die 55-Jährige mit dem Wunsch, das alte Leben nach dem vermeintlichen Tod ihres Mannes hinter sich zu lassen.
Nun hoffe sie, dass ihr Mann ihr nach Panama folgen werde.
John Darwin, der vor fünf Jahren an der englischen Küste bei Hartlepool verschwunden war, war am Wochenende gesund und munter auf einem Polizeirevier in London aufgetaucht - ohne sich angeblich an die vergangenen fünf Jahre erinnern zu können.
“Ich glaube, ich werde vermisst”, soll er einer Zeitung zufolge bei seinem Erscheinen gesagt haben. Sechs Monate nach seinem Verschwinden war der heute 57-Jährige für tot erklärt worden, seine Frau hielt sich für eine Witwe.
Nun wirft man dem 57jährigen und seiner Frau Betrug vor. Es liegt angeblich ein Foto vor, auf dem das Ehepaar im Jahr 2006 zusammen in Panama zu sehen ist. Dort besichtigen sie eine Kaufimmobilie.
Die Polizei begann am Mittwoch, den 57-jährigen John Darwin zu vernehmen. Sie hatte ihn in der Nacht festgenommen.
Anderseits hieß es in britischen Medien, der Totgeglaubte der vor seinem Verschwinden als Gefängnismitarbeiter tätig war, habe sich seinerzeit wahrscheinlich nach Amerika abgesetzt. Er habe dort mit einer Frau zusammengelebt, die er über das Internet kennengelernt habe.
Laut “Sun” fanden Ermittler auf Darwins Computer E-Mails, die darauf hindeuten. Zudem habe die Polizei bereits vor Monaten Hinweise erhalten, wonach der Totgeglaubte quicklebendig sei.
Aus Panama zurückkehren will Anne Darwin vorerst jedoch nicht. Sie habe zunächst noch Probleme mit ihrem Visum für Panama zu lösen und warte zudem auf die Anlieferung ihres Umzugsgutes, sagte sie Reportern.
Außerdem muss sie befürchten, dass man sie in Großbritannien ebenfalls festnehmen würde !
Zugleich wies Frau Darwin alle Verdachtsmomente von sich. “Die Leute können denken, was sie wollen - ich kenne die Wahrheit.” Und die Lebensversicherung werde “möglicherweise” zurückgezahlt. “Das ist nur eine von den vielen Sachen, mit denen ich jetzt erstmal fertig werden muss.”
DCRS ONLINE meint: Eine unglaubliche Geschichte!





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