Wilder Bär mit bloßen Händen vor dem Ertrinken gerettet

Von Eleonore Matschge

Wilder Bär mit bloßen Händen vor dem Ertrinken gerettetAdam Warwick, 29, hat wohl in dem Moment selbst gar nicht über die Gefahr nach gedacht, in die er sich begeben hat, um einen Bären vor dem Ertrinken zu retten. Er sah den Schwarzbären im Meer, wie dieser panisch um sein Leben rang.

Adam Warwick zögerte nicht lange, sprang ins Wasser, klemmte sich den 165-Kilo- Bären unter den Arm und rettete ihn vorm Ertrinken!

Bereits im Vorfeld hatten sich an dem bevölkerten Strand in Florida dramatische Szenen abgespielt. Offenbar hatte sich der Braunbär überraschend den Menschen genähert. Um die Gefahr abzuwenden, beschoss man ihn mit einem Pfeil mit Betäubungsmittel. Die Droge zeigte Wirkung, der Bär strauchelte, fiel in die Fluten.

Anstatt in Angst vor dem gefährlichen Tier zu flüchten, reagierte Warwick, der den Bären entdeckte, prompt:

„Es war eine Hals-über-Kopf-Entscheidung, ich war voller Adrenalin. Als ich zu dem Bären schwamm, wusste ich noch nicht, was ich tun würde.“

Der Bär sei offensichtlich in Gefahr gewesen, die Funktionsfähigkeit seiner Arme und Beine begann nachzulassen, erzählt Warwick. „Ich wusste, ich muss ihn vor dem Ertrinken retten.“

Während der Bär panisch versuchte, seinen Kopf über Wasser zu halten, legte Warwick einen Arm unter den Bären, umfasste mit dem anderen sein Genick und zog das Tier ans Ufer. Ein Anwohner, der die Szene beobachtet hatte, kam mit seinem Bagger an den Strand und hievte den Bären aus dem flachen Wasser.

Verletzt wurde Warwick nicht. Lediglich ein paar Schrammen zog er sich zu. Auch der Bär überlebte die Aktion unbeschadet und wurde kurz darauf im Osceola-Wald in Florida in die Wildnis entlassen.

Artikel vom 30. Juni 2008

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