Willi Herren lässt sich von neuem Fan-Club fit machen

Von Jette Petersen

Willi Herren lässt sich von neuem Fan-Club fit machenWilli Herren, es sah so aus als ob der Lindenstraßen – Star völlig am Boden liegt. Nun hat der 32jährige von ganz unerwarteter Seite starke Schützenhilfe erhalten. Willi Herren ist übernacht zu einem starken Fanclub gekommen mit 1500 Anhängern, die ihm nun den Rücken stärken

„Ich habe jetzt sogar einen Fanclub mit 1500 Anhängern“, erzählt Kölns „Bad Boy“im Kölner Express „Das ist so ein Wahnsinn. Ich dachte, die Leute würden mich alle hängen lassen – aber im Gegenteil.“

Mit einem großen Strahlen auf dem Gesicht präsentierte sich Herren schließlich am Wochenende in Köln und witzelte ein wenig über seinen Drogen-Entzug in Bayern. Er trug ein hautenges „My Way Betty Ford Klinik“ T-Shirt. Offensichtlich bekommt ihm der Aufenthalt dort wirklich gut, ja, es scheint ihm sogar Spass zu machen.

Dort wird er nicht nur beim körperlichen Entzug betreut sondern führt Einzel- und Gruppengespräche über Drogenproblem, macht eine Maltherapie. Am Abend dann setzt er sich ans Internet. Herren erzählt: „Erst hab ich eine Stunde mit meinen Kindern telefoniert, dann mit den Fans gechattet. Mit 200 bis 300 Leuten pro Abend. Manchmal bis fünf Uhr morgens. Die wollen alles wissen - wann ich wo auftrete, wollen da sogar mit Reisebussen hinkommen. Unglaublich.“

Statt durch Discos zu ziehen, traf er jetzt in Köln Klaus-Dirk Kampz, den Leiter der Klinik. Der schenkte ihm das Ford-Trikot, das Herren Sonntagmittag anziehen wird – beim hammerharten „Fisherman’s Friend StrongmanRun“ in . Hoffentlich hält er das dann auch körperlich durch, nach all den Exzessen der vergangenen Zeit.

Immerhin muss er 16 Kilometer Hindernislauf absolvieren. Das Gelände gehörte einmal der Royal Air Force. Schlammgruben, Mauern und Wasserlöcher müssen bewältigt werden. Doch kräftige Unterstützung ist Herren schon sicher. Sein neuer Fanclub hat sich bereits angesagt.

DCRS meint: Na, Willi, das hört sich doch schon ganz gut an !

Artikel vom 13. April 2008
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