Wirtschaft warnt vor Schaden durch Tibet – Debatte
China hat in der Weltwirtschaft gewaltig etwas zu sagen. Angesichts der andauernden Debatte um den Tibet – Konflikt hat die Wirtschaft nun Angst, dass Tibet zunehmend über seinen wirtschaftlichen Einfluß auf die Weltpolitik einwirken werde und damit auch in der Bundesrepublik erhebliche Schäden und Einbußen zu verzeichnen sein werden.
Jürgen Hambrecht, Chef von BASF, warnte jüngst vor negativen Auswirkungen der Tibet-Diskussion auf die deutsche Wirtschaft in China.
Konkrete Drohungen gebe es zwar nicht, gleichwohl sei die Sorge der Chinesen bezüglich der aktuellen Debatte in Deutschland zu vernehmen, sagte der Manager am Dienstagabend im “heute-journal” des ZDF.
“Ich meine schon, dass wir auf diese Stimmen hören sollten”. Der BASF-Chef ist auch Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA).
“Menschenrechte bedeutet eben auch, dass wir darüber mit den Chinesen sprechen und zwar so sprechen, dass wir den Chinesen gegenüber Respekt aufbringen”, sagte der Vorstandsvorsitzende des Ludwigshafener Chemieriesen.
China stehe in einem rasanten Wandel. Mehr Wohlstand, mehr Einkommen, mehr Rechte. Das Land sei auf dem richtigen Weg. “Nur eines wird uns nicht gelingen, China genau so zu haben, wie wir im Moment gerade Deutschland erleben”, sagte der Manager.
Er spreche Menschenrechtsthemen auch an, sagte der Hambrecht. Er mache das leise und hinter der Tür. “Und ich glaube, dass das ganz besonders wirksam ist”, sagte Hambrecht. BASF ist schon lange im Reich der Mitte aktiv und gehört dort zu den größten ausländischen Investoren.





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16. April 2008 um 17:24
abseits der Olympiade, abseits Tibet…:
Diese Nieten in Nadelstreifen, die aus purer Gier unser Kapital, unser Know-how und unsere Arbeitsplätze, sprich unsere Produktionsmittel, nach rotchina verscherbeln - und die Verluste, die sich dabei auf lange Frist einstellen werden, von der Steuer abzusetzen gedenken - sollte man gleich mit nach China schicken. Man wird dort einen Vorwand finden, sie zu enteigenen und hinzurichten.
Die Narren werden nicht alle…
17. April 2008 um 09:59
BASF sollte sich ein kleines bisserl an AUDI orientieren, die sich dazu entschlossen haben, ihre Werbung bei der Eröffnungsfeier zu stornieren, aber am Sponsoring der Sportler festhalten, stattdessen in Deutschland die Deutschen zu mehr Freundlichkeit anmahnen gegenüber einem menschenrechtsverachtenden Volk … ist ja wohl ein Witz. BASF scheint vor lauter Chemikalien den ethisch moralischen Teil des Hirns und das Rückgrat seiner Manager total aufgelöst zu haben, wobei sich die Frage stellt, ob Manager etc. überhaupt über ein solches verfügen.
Der Öffentlichkeit fernbleiben und den Chinesen die Show verderben, aber Sportler unterstützen … m. E. ein Schritt in die richtige Richtung.