Wirtschaftspolitik der USA gescheitert ?!

Von Jette Petersen

Wirtschaftspolitik der USA gescheitert ?!Die Talsohle der Immobilienkrise in den USA sei überschritten. So äußerte sich jüngst der amerikansiche Finanzminister . Er sieht Fortschritte bei der Überwindung der Krise in den USA und der Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten.

Ähnlich hatte sich vor einiger Zeit auch Deutsche-Bank-Chef Ackermann geäußert. Dieser erklärte, dass die Finanzkrise bald überwunden sei. Doch die amerikanische Konjunktur sieht nicht gerade rosig in die nähere Zukunft.

“Ich denke, wir sind dem Ende näher als dem Anfang”, so Henry Paulson, us-amerikanischer Finanzminister hoffnungsvoll.

Dennoch musste Paulson Schwächen seines Maßnahmen-Kataloges zur Abwendung der Rezession einräumen. Insgesamt hatte die US-Regierung 168 Milliarden US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt, - vor allem über Steuernachlässe. Jetzt räumte Paulson ein, dass diese Steuernachlässe von den drastisch steigenden Benzinpreisen aufgezehrt würden. Der Ölpreis hat bei anhaltend steigender Tendenz inzwischen fast 123 Dollar für das Fass Öl erreicht.

Dies sei “offensichtlich unwillkommen, eine Herausforderung und ein Gegenwind”, sagte Paulson. Ein zweites Steuernachlasspaket schloss er zu diesem Zeitpunkt aus. Er erwarte, dass die US-Wirtschaft Ende des Jahres wieder Fahrt aufnehme. Man befinde sich aber immer noch in “schweren Zeiten”, in denen viele Bürger mit hohen Spritpreisen, hohen Gesundheitskosten und einem schwachen Arbeitsmarkt zu kämpfen hätten.

Artikel vom 8. Mai 2008

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