Wolfgang Joop prophezeite Tod von Thomas Dörflein

Von Irina Heidkamp

Wolfgang Joop prophezeite Tod von Thomas Dörflein  FotoKnut trauert, der Berliner Zoo trauert, ganz Deutschland, die Welt trauert, um einen stillen Star, der niemals einer sein wollte und aber allein durch seine aufopferungsvolle Arbeit unsterblich geworden ist. Thomas Dörflein, Ziehvater des Berliner Eisbären Knut, ist tot.

Wolfgang Joop, 63, behauptet nun, er habe den Tod des beliebten Eisbären-Kurators vorausgeahnt.

Tatsächlich zeichnete der Modedesigner bereits vor einem Jahr ein seltsames Gemälde. Es zeigt den verstorbenen Ziehvater Thomas Dörflein, † 44, als Engel, der sich zu Knut herabbeugt.

Joop erklärte laut Bildzeitung zu seinem Bild: „Als ich vom Tod Dörfleins gehört habe, fiel mir sofort mein Bild von damals wieder ein. Es war, als hätte mir jemand anderes beim Zeichnen die Hand geführt.“ Joop nachdenklich: „Vielleicht hatte ich ja eine Vorahnung …“

Das Gemälde ist 59 x 84 cm groß, mit Bunt- und Goldstift gezeichnet. Joop habe das Bildnis im vergangenen November für „Ein Herz für Kinder“ erstellt. Es wurde bereits versteigert.

Jetzt wirkt es wie eine Vision.

Denn der Berliner Tierpfleger war vergangenen Montag völlig überraschend gestorben – Herzinfarkt. Dabei hatte Dörflein gerade erst den Blasenkrebs besiegt.

Artikel vom 25. September 2008

2 Antworten zu “Wolfgang Joop prophezeite Tod von Thomas Dörflein”

  1. Tobias meint:

    Es kotzt einen schon an, wie einige sich bei jeder Gelegenheit selbst wieder ins Spiel bringen müssen. Kann man eigentlich nur hoffen, das der Joop mal nen Selbstbildnis zeichnet….

  2. Sonja meint:

    Ich verstehe, was Tobias meint …
    Aber ich verstehe auch, daß die Nachricht von W.Joop nicht nur Selbstinszenierung ist: ich selber habe vor jahren z.B. den Tod eines Nachrichtensprechers vorausgeträumt - es gibt seltsame Dinge unter der Sonne.

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