Yahoo ließ Ultimatum verstreichen

Von Jan Konrad

Yahoo ließ Ultimatum verstreichenDie letzte Frist zur Übernahme des Internetdienstleisters Yahoo durch den Softwaregiganten Microsoft ist am Sonntag ohne Effekt ausgelaufen. Yahoo hatte drei Wochen Zeit, um freiwillig einer Übernahme durch Microsoft zuzustimmen.

Nun kann sich Microsoft direkt an die Aktionäre von Yahoo wenden und so eine feindliche Übernahme durchführen. Ob es aber wirklich so weit kommt, ist noch offen, denn auch innerhalb von Microsoft macht sich Widerstand gegen den geplanten Deal breit.

Yahoo forderte eine kräftige Erhöhung der vorgeschlagenen Summe, Microsoft passte seine Offerte aber nicht an (DCRS ONLINE berichtete). Microsoft hatte rund 31 Dollar pro Yahoo-Aktie angesetzt, Yahoo-Aktionäre verlangten aber 35 Dollar pro Aktie.

Falls Microsoft nun die Übernahmepläne fallen lässt, rechnen Experten mit einem starken Einbruch der Yahoo-Aktie, die durch die Übernahmepläne beflügelt wurde. Am Freitag schloss die Aktie mit 26.8 Dollar, vor der Bekanntgabe der Übernahmepläne durch Microsoft notierte sie unter 20 Dollar.

Artikel vom 28. April 2008

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