Zollfahndung stellt in Bremerhaven 400 kg reines Kokain sicher

Von Kerstin Moebius

Ein toller Erfolg für die FahnderDen Zollfahndern im Hafen von Bremerhaven ist ein dickes Ding ins Netz gegangen, der größte Kokainfund der Bundesrepublik seit 6 Jahren. Ein Container aus Panama, der unter anderem mit Wein beladen war, entdeckten die Ermittler 400 Kilo hochreines Kokain. Der Stoff hat einen Verkaufswert von rund 30 Millionen Euro.

Wie das Zollfahndungsamt Hamburg mitteilte befand sich die Droge in Kilo- Paketen abgepackt in 16 Sporttaschen zwischen 900 Weinkartons.

Drei Verdächtige wurden bei der Lieferung der heißen Ware festgenommen. Die Drogen waren für das belgischen Antwerpen bestimmt. Unter den Festgenommenen befinden sich zwei 58jährige Niederländer und ein 54jähriger Belgier. Das Zollfahndungsamt erklärte stolz, dass die grenzüberschreitenden Ermittlungen „ein positives Beispiel für eine erfolgreiche, europäische Zusammenarbeit der Justiz- und Ermittlungsbehörden“ darstellten.

Zuletzt war 2001 eine ähnlich große Kokain- Menge sicher gestellt worden. In einem Containerschiff aus Venezuela fand man damals 514 Kilo Kokain.

Das in Hamburg ansässige Zollfahndungsamt hat bundesweit in allen wichtigen Seehäfen eigene Ermittlungsgruppen eingerichtet. Auch für den aktuellen Fund ist eine dieser speziellen Ermittlungsgruppen verantwortlich.

DCRS meint: Hier wird noch ordentlich gearbeitet !

Artikel vom 29. September 2007

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