Zugekiffter Vater wirft 2monatige Tochter gegen eine Wand

Von Irina Heidkamp

Immer wieder muss sich die Polizei mit gewalttaten zu Lasten von Babys befassenDie Polizei in Bremen musste einen 21 Jahre alten Vater festnehmen, weil er seine, gerade einmal zwei Monate alte Tochter gegen eine Wand schleuderte. Das Mädchen blieb nach Angaben der Polizei unverletzt, weil es in einer gut gepolsterten Babytragetasche lag.

Völlig „dichtgekifft“, berichten Zeugen, sei der 21jährige in der Nacht zum Dienstag in die Wohnung einer Bekannten der 17jährigen Kindsmutter gestürmt, wo sich auch das Baby aufhielt. Der 21jährige würgte die 17jährige Mutter, packte anschließen die Tragetasche, in der die gemeinsame Tochter lag und stürmte ins Treppenhaus. Dort warf er die Tasche gegen eine rund drei Meter tiefer liegende Wand.

Äußerlich blieb das kleine Mädchen unverletzt. Es wurde aber zur Beobachtung in eine Kinderklinik eingeliefert.

Offenbar hatte es, außerdem dem Konsum von Drogen, keinen Anlass für den Wutausbruch des Vaters gegeben. Laut Aussage der Mutter, neige ihr Freund unter Drogen- und Alkoholkonsum zu unkontrollierten Ausbrüchen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der gewaltsame Tod eines kleinen Jungen in Bremen für Entsetzten gesorgt. Auch hier ist der mutmaßliche Täter drogenabhängig. Dem kleinen Kevin (2) wurden fast alle Knochen gebrochen. Die Leiche des Kindes steckte der Ziehvater in Plastiksäcke gewickelt in einen Kühlschrank. Dort wurde das Kind schließlich von der Polizei aufgefunden. Ab nächster Woche muss sich der mutmaßliche Mörder vor Gericht verantworten.

Nach dem Vorfall war die Sozialsenatorin Karin Röpke (SPD) zurück getreten.

DCRS ONLINE meint: Wie soll ein Land eine Zukunft haben, wenn jede Generation auf die Nachfolgende nur einprügelt!

Artikel vom 16. Oktober 2007

Hinterlasse eine Antwort